The Finnish bolt-action rifle Mosin-Nagant Model 39 (M39) is considered by historians and sports shooters worldwide as the best and most precise variant of the entire Mosin-Nagant weapon system. Its creation is closely linked to Finland's struggle for survival against the Soviet Union in World War II.
After Finland declared its independence from Russia in 1917, the young country took over huge stocks of the imperial Russian standard rifle Mosin-Nagant Mod. 1891.
However, the original Russian rifles were extremely long, unwieldy, and known for their moderate precision and rough triggers. In the 1920s and 1930s, the Finnish army and the Finnish Civil Guard militia (Suojeluskunta) independently rebuilt the old Russian weapons. In April 1939, shortly before the outbreak of the Winter War, both factions agreed on a common standard rifle - the Model 39. It combined the robustness of the army rifles with the superior precision of the militia weapons.
The Finns did not completely rebuild the weapons but recycled the nearly indestructible old Russian receivers. Everything else was massively improved. Finland installed heavy, thick match barrels (manufactured by SAKO, Tikkakoski, or VKT, among others) that possess legendary inherent precision.
The typical Finnish birch stock received a half-pistol grip for better ergonomics. The stocks were often assembled in the factory from two parts using dovetail joints ("hedge grip stock") to prevent warping in extreme cold and moisture.
The creeping Russian trigger was transformed into a dry, fine trigger with a crisp break by installing two small pins on the sear.
The M39 received one of the best open sights of its time with a protected hooded front sight that could be precisely adjusted laterally.
The M39 enjoyed an almost legendary reputation among soldiers for reliability at temperatures down to -40 °C. After World War II, the M39 remained stored as a strategic reserve for decades. Even into the early 1970s, SAKO still assembled small series of the M39 as sniper and training weapons for the army.
This rifle comes from an inherited collection that I am gradually dissolving after careful consideration. It is not easy to part with these pieces, but they should go into the hands of people who appreciate their quality and history.
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Note: The sale is exclusively to persons with a valid acquisition permit and in compliance with all applicable firearms laws.
(Show description in original language)Die finnische Repetierbüchse Mosin-Nagant Modell 39 (M39) gilt unter Historikern und Sportschützen weltweit als die beste und präziseste Variante des gesamten Mosin-Nagant-Waffensystems. Ihre Entstehung ist eng mit dem Überlebenskampf Finnlands gegen die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg verknüpft.
Nachdem Finnland 1917 seine Unabhängigkeit von Russland erklärt hatte, übernahm das junge Land riesige Bestände des kaiserlich-russischen Standardgewehrs Mosin-Nagant Mod. 1891.
Die originalen russischen Gewehre waren aber extrem lang, unhandlich und für ihre mäßige Präzision und rauen Abzüge bekannt. In den 1920er und 1930er Jahren bauten die finnische Armee und die finnische Schutzkorps-Miliz (Suojeluskunta) die alten russischen Waffen unabhängig voneinander um. Im April 1939 einigten sich beide Fraktionen kurz vor Ausbruch des Winterkrieges auf ein gemeinsames Standardgewehr - das Modell 39. Es kombinierte die Robustheit der Armeegewehre mit der überragenden Präzision der Milizwaffen.
Die Finnen bauten die Waffen nicht komplett neu, sondern recycelten die nahezu unkaputtbaren, alten russischen Systemkästen. Alles andere wurde massiv verbessert. Finnland verbaute schwere, dicke Matchläufe (u.a. gefertigt von SAKO, Tikkakoski oder VKT), die eine legendäre Eigenpräzision besitzen.
Der typische finnische Birkenschaft erhielt einen Halbpistolengriff für bessere Ergonomie. Die Schäfte wurden im Werk oft per Schwalbenschwanz-Verzahnung ("Heckengriff-Schaft") aus zwei Teilen zusammengesetzt, um ein Verziehen bei extremer Kälte und Nässe zu verhindern.
Der kriechende russische Abzug wurde durch den Einbau von zwei kleinen Stiften am Unterbrecher in einen trocken stehenden, feinen Druckpunktabzug verwandelt.
Das M39 erhielt eine der besten offenen Visierungen der damaligen Zeit mit einem geschützten Dachkorn, das sich seitlich präzise justieren ließ.
Das M39 genoss bei den Soldaten einen fast legendären Ruf für Zuverlässigkeit bei bis zu -40 °C. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb das M39 jahrzehntelang als strategische Reserve eingelagert. Sogar bis in die frühen 1970er-Jahre wurden bei SAKO noch Kleinstserien des M39 als Scharfschützen- und Trainingswaffen für die Armee montiert.
Sie stammt aus einer geerbten Sammlung, die ich nach reiflicher Überlegung nach und nach auflöse. Es fällt nicht leicht, sich von diesen Stücken zu trennen, jedoch sollen sie in die Hände Personen gelangen, die ihre Qualität und Geschichte zu schätzen wissen.
Das Gewehr kann nach vorheriger Terminvereinbarung selbstverständlich vor Ort besichtigt und begutachtet werden. Ich lege großen Wert auf Transparenz, sodass Sie sich persönlich vom Zustand der Waffe überzeugen können.
Der Preis ist Verhandlungsbasis. Allerdings bitte ich darum realistisch zu bleiben.
Da ich die gesamte Sammlung auflöse, werden in den kommenden Wochen weitere interessante und hochwertige Waffen angeboten. Ein Blick auf meine weiteren Anzeigen lohnt sich daher.
Ich freue mich auf Ihre Anfrage und beantworte offene Fragen gerne.
Hinweis: Der Verkauf erfolgt ausschließlich an Personen mit gültiger Erwerbsberechtigung und unter Einhaltung aller geltenden waffenrechtlichen Bestimmungen.