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Liquidation de ma collection : Heckler & Koch Mod. P7 M13 Cal. 9mm

3 980 €
74821 Mosbach, Allemagne
19.09.2026
3
ID: 9919801
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À propos du vendeur
Jürgen
Vendeur particulier
Actif depuis le 17.11.2024

Détails

Langue originale
Allemand
Marque
Heckler & Koch
Catégorie
Autorisation d'achat
Requis - Qu'ai-je le droit d'acheter ?
Calibre
9mmLuger
État
Occasion
Localisation
🇩🇪 74821 Mosbach, Allemagne
Disponibilité
disponible
Expire
14.11.2026

Description

Remarque : L'article est situé à l'étranger. Note que les conditions de livraison, les délais d'expédition et/ou la procédure d'achat peuvent varier.

Die Heckler & Koch P7 M13 im Kaliber 9mm Luger ist eine der technologisch innovativsten und heute exklusivsten Sammlerpistolen der Welt. Ihre Entwicklungsgeschichte reicht von den Kriterien deutscher Polizeibehörden bis hin zu geheimen US-Militärerprobungen.

Das Olympia-Attentat 1972 in München zeigte drastisch die unzureichende Bewaffnung der deutschen Polizei (damals oft noch im schwachen Kaliber 7,65 mm Browning). Die Innenministerkonferenz forderte eine neue, sichere Dienstpistole im leistungsstarken Kaliber 9mm Luger mit sofortiger Feuerbereitschaft ohne manuelles Entsichern. Der Konstrukteur Helmut Weldle entwickelte die PSP (Polizei-Selbstlade-Pistole), die 1976 vorgestellt wurde. Sie wurde vom Beschaffungsamt offiziell als P7 (Pistole 7) nummeriert und ab 1979 in Serie produziert. Sie kam unter anderem bei der GSG 9 und der bayerischen Landespolizei zum Einsatz.

Anfang der 1980er Jahre suchte das US-Militär im XM9-Programm einen Nachfolger für die veraltete Colt M1911. Gefordert war eine Magazinkapazität von mindestens 10, idealerweise mehr Schuss. Die Geburtsstunde der M13: Die ursprüngliche P7 (auch P7 M8 genannt) besaß nur ein einreihiges 8-Schuss-Magazin. Für die US-Ausschreibung entwickelte Heckler & Koch daraufhin die Variante P7 A13 mit einem zweireihigen Magazin für 13 Patronen. Obwohl die Waffe den US-Test aufgrund extrem hoher Produktionskosten gegen die Beretta 92 verlor, brachte HK die Modifikationen ab 1983/1984 als P7 M13 für den kommerziellen Markt und Spezialeinheiten heraus.

Der europäische Magazinhalter unten am Griffstückboden wich einem beidseitig bedienbaren Hebel direkt hinter dem Abzugsbügel. Wärmeschutz: Da das gasgebremste System über dem Abzug durch die hohe Schussfrequenz des größeren Magazins sehr heiß wurde, integrierte HK ein Hitzeschild aus Kunststoff im Abzugsbügel. Das Griffstück musste verbreitert und leicht verlängert werden, was der Waffe ein deutlich wuchtigeres Aussehen verlieh.

Die Waffe besitzt keine traditionelle manuelle Sicherung. Erst wenn die Hand den prägnanten Spanngriff an der Vorderseite des Griffstücks zusammendrückt, wird der Schlagbolzen gespannt. Wird der Griff losgelassen, ist die Waffe sofort wieder absolut fallsicher entspannt.

Ein Teil der Pulvergase wird durch eine kleine Bohrung vor dem Patronenlager in einen Zylinder unter dem Lauf geleitet. Ein dort sitzender Kolben verzögert den Rücklauf des Schlittens so lange, bis das Geschoss den Lauf verlassen hat.

Da der Polygonlauf fest im Gehäuse sitzt und nicht wie beim Browning-System abkippt, besitzt die P7 M13 eine legendäre Eigenpräzision.

Aufgrund der extrem aufwendigen, komplett aus Stahl gefrästen Bauweise waren die Herstellungskosten im Zeitalter moderner Polymer-Pistolen (wie der Glock 17) wirtschaftlich nicht mehr konkurrenzfähig. Heute gilt die P7 M13 als "Kult-Klassiker"

Das exakte Baujahr ist 1988 (Code II) Kein Warnhinweis: Pistolen aus dieser Fertigungsperiode besitzen im Vergleich zu späteren Modellen (ab ca. 1990er) noch nicht die großen, optisch störenden Warnhinweise („Warning: Read Manual“) auf dem Schlitten.

Die Gravur „Heckler & Koch GmbH Oberndorf/N. Made in W.-Germany“ bestätigt, dass die P7 M13 direkt im Stammwerk in Oberndorf am Neckar für den europäischen Markt gefertigt wurde und kein Re-Import aus den USA ist.

Sie wird in der Originalverpackung mit einem zweiten Magazin verkauft (siehe Bilder)

Sie stammt aus einer geerbten Sammlung, die ich nach reiflicher Überlegung nach und nach auflöse. Es fällt nicht leicht, sich von diesen Stücken zu trennen, jedoch sollen sie in die Hände Personen gelangen, die ihre Qualität und Geschichte zu schätzen wissen.

Die Pistole kann nach vorheriger Terminvereinbarung selbstverständlich vor Ort besichtigt und begutachtet werden. Ich lege großen Wert auf Transparenz, sodass Sie sich persönlich vom Zustand der Waffe überzeugen können.

Der Preis ist Verhandlungsbasis. Allerdings bitte ich darum realistisch zu bleiben.

Da ich die gesamte Sammlung auflöse, werden in den kommenden Wochen weitere interessante und hochwertige Waffen angeboten. Ein Blick auf meine weiteren Anzeigen lohnt sich daher.

Ich freue mich auf Ihre Anfrage und beantworte offene Fragen gerne.

Hinweis: Der Verkauf erfolgt ausschließlich an Personen mit gültiger Erwerbsberechtigung und unter Einhaltung aller geltenden waffenrechtlichen Bestimmungen. Die Beschreibung erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen. Irrtümer, Druckfehler und Zwischenverkauf vorbehalten.

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