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VEB GWB Wiesa Speger mit ZF Carl Zeiss 4x32 nummerngleich Sammlerstück

≈ 26.150 kr
Pris hos forhandleren: 3.499 €. Omregnet efter ECB-kursen fra 30. oktober 2026.
Våbentilladelse kun i særlige tilfælde
09128 Chemnitz, Sachsen, Tyskland
62
ID: 8347323
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Om sælgeren
VDB
Ekstern markedsplads

Detaljer

Originalsprog
Tysk
Mærke
Zeiss
Kategori
Erhvervelsestilladelse
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Stand
Brugt
Placering
🇩🇪 09128 Chemnitz, Sachsen, Tyskland
Tilgængelighed
kan leveres

Aktualitet

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Kilde
VDB
Senest opdateret
for cirka 8 timer siden

Beskrivelse

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Nummer 22 von 120 Stück

917 Selbstladejagdgewehr Speger

Die Entwicklungsaufgabe für ein Selbstladejagdgewehr wurde dem ZFT Dresden übergeben. Das prinzipielle Ziel war, mit der vorhandenen Produktionstechnik der AKM durch spezifische Modifikationen den nationalen und internationalen zivilen Markt im jagdlichen Bereich zu erschließen. Das Hauptziel war dabei wieder die Erwirtschaftung von Devisen. Die ursprüngliche Bezeichnung war Jagdkarabiner 986. Später wurde dafür die Bezeichnung SPEGER als Akronym für Spezialgerätewerk gewählt. Da das Aussehen zwischen einem edlen Jagdgewehr und einer Militärwaffe sehr differiert, war ein Hauptaugenmerk der Entwicklungsarbeiten insbesondere die Schäftung und Optik. Ursprünglich wurde ein Normalschaft mit Schaftbacke favorisiert. In der Serienfertigung wurde dann eine Monte-Carlo-Variante eingesetzt, die ein höheres Aufliegen der Backe zum Zielfernrohr ermöglicht. Wie bei den meisten Jagdgewehren üblich, sollte die Montage eines Zielfernrohres ermöglicht werden. Hierbei wurde die Variante wie bei der Aufnahme von Nachtsichtgeräten der AKM wieder verwendet. Als Zielfernrohre wurden die Modelle ZF 4x32M und ZF 6x42M des VEB Carl Zeiss Jena eingesetzt. Zusätzlich wurde noch ein Fluchtvisier konstruktiv umgesetzt. Dieses bestand aus einer auf dem Gehäusedeckel starr integrierten U-Kimme und dem Korn am Lauf. Das Magazin der Speger sollte 5 Patronen umfassen. Ursprünglich wurde dafür ein AKM-Magazin gekürzt. Ein Problem bestand jedoch mit der dafür in der DDR selbst entwickelten Jagdpatrone M 43 SPS bzw. O.30 SPS. Die Patrone berührte bei der Zuführung die Patronenlagerwandung und wurde dabei beschädigt. Das Problem hierbei war der Einstiegswinkel der AKM-Munition. Eine Forderung hinsichtlich der Schützensicherheit besteht darin, dass die Spitze einer nachfolgenden Patrone nicht das Zündhütchen einer eventuell noch im Patronenlager befindlichen Patrone berührt und somit eine Zündung beim geöffneten Verschluss auslöst. Um die korrekte Zuführung der Patrone O.30 SPS zu gewährleisten, mussten die Magazinlippen und der Zubringer angepasst werden. Die restlichen Magazinkomponenten blieben gleich. Es können somit auch AKM-Magazine eingeführt werden.
Berechnungen zeigten, dass für die Speger ein Lauf mit einer Länge von 550 mm in Verbindung mit der Patrone O.30 SPS notwendig gewesen wäre. Wie jedoch bereits erwähnt, konnten damals technologisch nur Läufe mit einer Länge von 500 mm gefertigt werden. Der Lauf wurde noch mit einem Mündungsaufsatz bestückt.
Es wurden von der Speger 5 Erprobungsmuster gefertigt, die im Oktober 1984 getestet wurden. Im Januar 1985 wurde dann die Konstruktion nochmals überarbeitet. Anschließend wurde eine Kleinserie von 100 Stück in Wiesa gefertigt und auf der Frühjahresmesse in Leipzig ausgestellt. Die jagdliche Erprobung zeigte, dass das Wild beim ersten Schuss immer zusammengebrochen war. Gemäß der Schusswaffenverordnung der DDR wurde die Speger mit dem Warenzeichen des Kombinates Spezialtechnik durch ein S und drei Dreiecke sowie der Kaliberangabe 7,62 x 39 mm gekennzeichnet.

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