Sächsischer/Karolingischer Schaukampf Langsax von Living History Market
-Aktueller Neupreis: 145,- Euro
-Guter gebrauchter Zustand, wurde NICHT im Schaukampf benutzt. Am Griff etwas fleckig.
-Länge: ca. 82cm
-Schlagkante: 3mm
Wikipedia:
Langsax
Ab dem letzten Viertel des 7. Jahrhunderts wurden die Klingen der Breitsaxe zunächst mit durchschnittlichen Längen von 490 mm schlanker bei Breiten um 42 mm. In der Endphase erreichten die Längen durchschnittlich 520 mm. Der Schwerpunkt der Waffe rückte in die Nähe der Klingenschulter. Verfeinerte Schmiedetechniken und Damaszierung ermöglichten es, die Klingen leichter zu gestalten. Der Ort lag anfangs mittig und rückte in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts in Richtung Schneidenlinie. Die Klingen waren mit Zierrillen und Hohlkehlen verziert. Die Angeln verkürzten sich wieder zu Stümpfen und die aufgeschobenen Hilzen waren bis zu einem Drittel länger als die Angel. Die Scheiden waren im Vergleich zu den Breitsaxen wieder sehr einfach gestaltet und beschränkten sich lediglich auf kleine eiserne Ösenbügel auf der Rückseite. Langsaxe traten besonders in den sächsisch geprägten Territorien wie Westfalen und Niedersachsen als Hauptwaffe alleine und nicht in Kombination mit Spatha auf. In den friesisch aber auch fränkisch geprägten Regionen in Süddeutschland waren die Langsaxe dagegen fertigungstechnisch einfacher aufgebaut und traten als Beiwaffe neben der Spatha auf. Während der Kurzsax als dolchartiges Stoßmesser gehandhabt wurde, waren Schmalsax und Breitsax wie Macheten eher für hiebartigen Einsatz geeignet. Der Langsax wurde schwertähnlich geführt.[6] Ein besonders prunkvolles Exemplar dieses Types ist der angelsächsische Sax von Beagnoth, ein Fund aus der Themse in London.
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-Aktueller Neupreis: 145,- Euro
-Guter gebrauchter Zustand, wurde NICHT im Schaukampf benutzt. Am Griff etwas fleckig.
-Länge: ca. 82cm
-Schlagkante: 3mm
Wikipedia:
Langsax
Ab dem letzten Viertel des 7. Jahrhunderts wurden die Klingen der Breitsaxe zunächst mit durchschnittlichen Längen von 490 mm schlanker bei Breiten um 42 mm. In der Endphase erreichten die Längen durchschnittlich 520 mm. Der Schwerpunkt der Waffe rückte in die Nähe der Klingenschulter. Verfeinerte Schmiedetechniken und Damaszierung ermöglichten es, die Klingen leichter zu gestalten. Der Ort lag anfangs mittig und rückte in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts in Richtung Schneidenlinie. Die Klingen waren mit Zierrillen und Hohlkehlen verziert. Die Angeln verkürzten sich wieder zu Stümpfen und die aufgeschobenen Hilzen waren bis zu einem Drittel länger als die Angel. Die Scheiden waren im Vergleich zu den Breitsaxen wieder sehr einfach gestaltet und beschränkten sich lediglich auf kleine eiserne Ösenbügel auf der Rückseite. Langsaxe traten besonders in den sächsisch geprägten Territorien wie Westfalen und Niedersachsen als Hauptwaffe alleine und nicht in Kombination mit Spatha auf. In den friesisch aber auch fränkisch geprägten Regionen in Süddeutschland waren die Langsaxe dagegen fertigungstechnisch einfacher aufgebaut und traten als Beiwaffe neben der Spatha auf. Während der Kurzsax als dolchartiges Stoßmesser gehandhabt wurde, waren Schmalsax und Breitsax wie Macheten eher für hiebartigen Einsatz geeignet. Der Langsax wurde schwertähnlich geführt.[6] Ein besonders prunkvolles Exemplar dieses Types ist der angelsächsische Sax von Beagnoth, ein Fund aus der Themse in London.